Gary von personalizemedia.com hat, basierend auf zahlreichen Fakten zur Nutzung von Social Media Sites, einen LiveCounter in Flash erstellt. Beeindruckend die Zahlen und Wachstumsraten einmal direkt vor Augen zu sehen. Gefällt mir auch irgendwie besser als etwa der Counter der Staatsschulden.
Lange haben wir in den letzten Wochen und Monate gewerkelt, gedacht, gelöscht, neugemacht und getestet. Während die eine Hälfte ständig an der Technik der Plattform gefeilt hat, hat die andere Hälfte die Weichen für die ersten Projekte gestellt. Heute ist es endlich soweit, BzzBzz erblickt das Licht der Welt. Über ein Jahr Arbeit und wir finden: Es hat sich gelohnt!
Als wir uns vor über zwei Jahren mit dem Mundpropaganda-Virus infizierten und uns daraufhin näher mit der Thematik “Marketing für alle” und “ehrliche Werbung” beschäftigten, ist uns rasch klar geworden, dass dies ein Konzept mit Zukunft ist – obwohl es ja eigentlich schon so alt ist. Außerdem ist es genau unser Ding. Viele Marketingkonzepte, viele Plakatkampagnen, viele Pitches sind schon vor uns ins Land gegangen und die Effizienz war immer fragwürdig. Das kann es ja nicht sein. Deswegen haben wir uns entschlossen, BzzBzz wirklich Leben einzuhauchen und schnell gemerkt, dass wir auf der richtigen Spur sind.
Wir freuen uns, euch endlich das Ergebnis präsentieren zu können: Eine Plattform, auf der ihr kostenlos Produkte testen, Feedback geben, Gespräche auszulösen und damit effektiv Werbung betreiben könnt – Mundpropaganda eben. Ein Spaß und Gewinn für alle Seiten, eure, unsere und die der Marken dieser Welt, die Ihre Werbebudgets sinnvoll einsetzen können und zwar in euch, in eure Gedanken und eure Gespräche.
Wir sind bereits dabei, die ersten Projekte mit ins Boot zu holen. Dafür brauchen wir aber Bzzer, Mitglieder unserer Mundpropaganda-Plattform. Also einfach mal anmelden und ein bisschen mit BzzBzz spielen… Über Feedback sind wir natürlich jederzeit mehr als dankbar. Bald geht es mit den ersten Projekten los.
Wir wünschen viel Spaß!
Euer BzzBzz-Team
Übrigens: Hier im Blog halten wir euch auf dem Laufenden über alles, was BzzBzz betrifft. In unseren Projektblogs geht es dann nur um euch, die Projekte und Marken.
Gerade eine sehr interessante Präsentation zu Brand Awareness und den geänderten Anforderungen an das Marketing gelesen, die wir natürlich niemanden vorenthalten wollen.
Walk The Talk
Ansonsten starten wir in großen Schritten in Richtung Start. In letzter Zeit ist hinter den Kulissen viel passiert, wir haben viele interessante Gespräche getätigt und vor allem viel gearbeitet. Wir freuen uns und hoffen Ihr freut euch mit uns.
Es gab viele Diskussionen um die neue Vodafone Kampagne in den letzten Wochen. Das hat zumindest schon einmal funktioniert. Die Konzentration der “Es ist deine Zeit”-Kampagne auf das Social Web mit Einbindung von Blogs, Facebook, Twitter, MySpace und das Aktivieren von bekannten Bloggern wie Sascha Lobo als Testimonal war für Social Media Verfechter der benötigte große Schritt in die richtige Richtung für die Zukunft der Werbung. Allerdings ist das immer so eine Sache mit dem Social Web. Wer sich ausführlich damit beschäftigt der weiß, das Social Web hat viel Potential und die Chance, mit wenig Aufwand vergleichsweise viel zu erreichen und den so lange geforderten Dialog zum Endverbraucher endlich zu einem wirklichen Dialog werden zu lassen. Allerdings hat das Social Web ein großes “Manko”, wenn man es mal aus den Augen der klassischen Werbung betrachtet. Es ist einfach nicht steuerbar. Kommentare, Gespräche, der allgemeine Buzz, die Meinungen, hinter all diesen Dingen stehen eben wirkliche Menschen und Nutzer und keine Werbetexter. Und so soll es ja auch sein.
Wie bei Pepe zu lesen ist hat Vodafone anscheinend seine klassischen Werber nicht ganz im Zaum halten können und Faketexte via Fake-Twitter-Accounts auf den Twitter-Aggregator der Kampagne gepackt. Schlechter Stil Vodafone, entweder ganz oder gar nicht. Ich hoffe allerdings wirklich, dass damit die Glaubwürdigkeit nicht über den Jordan ist, ich finde die Aktion ist nach wie vor ein wichtiger Schritt in Richtung Social Media. Aber wie wir Mundpropaganda-Verfechter wissen, eines der obersten Gebote ist Ehrlichkeit, sonst gräbt man sich selbst das Wasser ab.
Ein sehr schöner Artikel ist gerade auf Business-on.de erschienen. Der Artikel macht anhand einer Studie deutlich, das die Chancen von Mundpropaganda- und Empfehlungsmarketing weitgehend ungenutzt bleiben. Laut dieser Studie kümmern sich 40% der Unternehmen überhaupt nicht um diese Themen und weitere 49% nur “ab und zu” mal ein bisschen. Heißt, nur 11% nutzen eines der wertvollsten und effektivsten Marketingtools wirklich für sich.
Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist allerdings effektives Marketing und der Dialog zum Kunden immens wichtig. Wir hoffen also weiterhin auf einen Wandel in den Köpfen der klassischen Marketer.
Den ganzen Artikel gibt es hier.
Die letzten zwei Wochen mussten wir gezwungenermaßen etwas auf Sparflamme laufen, da wir zwei Umzüge hinter uns gebraucht haben (privat und Büro). Entsprechend waren wir auch 10 Tage ohne jeglichen Netzzugang, manche Telefonanbieter bekommen es einfach nicht hin, lange vorher ausgemachte Termine einzuhalten. Aber so ist das eben.
Wir waren jedoch nicht ganz untätig und haben ein am Layout gefeilt. Hier ein kleiner Sneak Peak auf den neu geschaffenen Header. Noch zwei Wochen bis zur internen Beta, schön, wieder online zu sein.

War fast klar, das irgendwann einmal auch auf diese Idee kommt. Anscheinend wird momentan versucht, mit jeder noch so hanebüchenen Idee Geld zu verdienen. Willkommen bei TwitPub, einem Marktplatz zum Kaufen und Verkaufen von Zugängen zu Twitter-Accounts, die Ihre Updates geschützt haben.
Das Anmelden mit einem Account, bei dem die Updates “protected” sind am Marktplatz ist relativ einfach und schon kann sich jeder User für Geld Zugang zu den Updates erkaufen. Da stellt sich mir echt die Frage, wer zum Teufel macht sowas? Und welche Updates sind so wichtig, das man Geld dafür bezahlen würde. Und selbst wenn würde ich persönlich bestimmt kein Geld bezahlen, selbst wenn es mich interessieren sollte.
Nette Kampagnenidee von der Serviceplan Agenturgruppe aus München.
Der Kunde: Expedia.de
Das Ziel: Das deutsche Fernsehen
Das Budget: Nix (außer wahrscheinlich das nicht unbedingt kleine Agenturhonorar)
Die Lösung: Plakate und Transparente vor den Kameras des BR Wetterkanals.
Ich denke mal, die erreichte Zielgruppe vor dem TV-Geräten wird bei einem Bayrischen Fernsehsender, der auch noch Kamerabilder von bayrischen Skigebieten zeigt, vergleichsweise gering sein und wenn dann eher die +70er Altersgruppe ansprechen. Durch die Einstellung in YouTube könnte man jedoch davon ausgehen, das man sich erhofft hatte, das Video könnte ein gewisses virales Potential innehaben und sich möglichst gut und schnell verbreiten. Ich bin gespannt, in wie weit das klappt.
Gerade gefunden. Unter
http://namechk.com hat man die Möglichkeit herauszufinden, auf welchen Social Networks und Web 2.0 Seiten sein Nutzername schon vergeben ist. Eigentlich eher eine witzige Spielerei, aber vielleicht ganz nützlich.
