“Marketing in der Krise?” – Ansichtssache

Letzten Monat ist eine neue Studie der BBDO Consulting zum Thema “Marketing in der Krise” raus gekommen, ein meiner Meinung nach schöner zweideutiger Titel, dessen BBDO sich wahrscheinlich gar nicht so bewusst ist.

Die Studie behandelt die Frage, wie deutsche Marketingentscheider mit der aktuellen Krise 2009 umgehen, dafür wurde 300 Interviews geführt worden. Ohne jetzt in die Details zu gehen, die sich jeder hier ansehen kann, ist doch ein klarer Trend abzusehen: Die Beziehung zu den Kunden und Verbrauchern muss verbessert werden (mit sagenhaften 86,7% ganz oben) und die Marketingeffizienz muss überprüft und danach auch angeglichen werden (immerhin mit 71% auf dem 3. Platz der geplanten Maßnahmen für 2009).

Sowohl kurz als auch mittelfristig steht die Verbesserung des Dialogs mit dem Kunden ganz oben auf der Liste der Marketingmenschen Deutschlands. Es scheint also, dass die Hauptaussage des cluetrain-manifests “Märkte sind Dialoge” endlich in den Köpfen der Marketingabteilungen angekommen ist und man sich endlich darauf besinnt, dass ein offener Dialog mit Kunden oftmals sehr viel effizienter und wichtiger ist als noch eine weitere Printanzeige im Spiegel zu schalten.

Das freut uns natürlich, da wir durch die Studie nochmal das bestätigt bekommen, was wir alle eh schon lange fühlen und merken: Wir sind auf dem richtigen Weg.

Das zeigt auch die Prognose der Entwicklung der Werbeausgaben 2009, hier belegen Web 2.0 und Online-Aktivitäten die ersten drei Plätze, während Radio, Fernsehen und Zeitschriften auf den Abstiegsplätzen rangieren. Endlich bewegt sich was und langsam aber sicher bekommt der Kunde endlich wieder mehr Macht innerhalb der Werbewelt.

Rock and Roll Guys.

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